Wurstebrot und Leberbrot

Wurstebrot und Leberbrot sind zwei wurstige Spezialitäten aus der Region um Münster und Osnabrück, die oft und gerne zusammen gegessen werden. Das Wurstebrot ist eine dem Panhas verwandte Blut-Grützwurst und das Leberbrot ist eine feste, leberwurstartige Kochwurst. Beide haben gemein, dass sie traditionell im Rahmen der Schlachtung hergestellt wurden und ihnen die anfallende Wurstkesselbrühe als Grundlage dient, außerdem enthalten beide Wurstsorten Getreide (bei dem Wurstebrot in Form von Roggenschrot und bei dem Leberbrot in Form von Mehl).

Zur Verköstigung werden  fingerdicke Wurstscheiben von beiden Seiten mit Schweineschmalz in der Pfanne angebraten. Serviert werden die beiden Würste gerne miteinander im Doppelpack, aber auch mit angebratenen Apfelscheiben, Zwiebeln, Kartoffelpüree und Sauerkraut.

So weit so gut. Schlecht schmecken tut das auch nicht. Aber gut schmecken leider auch nicht. Das Wurstebrot ist unserer Meinung noch die coolere Wurst von beiden, da es einen einen gar nicht so üblen und einzigartigen Geschmack hat. Nur leider fanden wir das Blutwurstige ein wenig zu dominant und wenig/nicht fein abgestimmt. Das Roggenschrot im Wurstebrot zeigte sich einerseits als geschmackliche Bereicherung, aber leider ging damit auch seine strohige Trockenheit einher. Und genauso leidet auch der Geschmack des Leberbrots unter mehliger Trockenheit. Nur schmeckt das zudem auch leider insgesamt deutlich fader und langweiliger.

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